Online-Netzwerk iWise

[B][SIZE=“3″]Willkommen in der Wissensrührmaschine[/SIZE][/B] [B]Ist es das nächste große Ding oder nur ein weiteres Gadget zur systematischen Vernichtung von Lebenszeit? Maik Söhler hat ein bisschen mit dem neuen Wissensnetzwerk iWise herumexperimentiert.[/B]

Wäre die Selbstdarstellung von Online-Netzwerken entscheidend für ihren Erfolg, so müsste man den Betreibern von iWise dringend raten, diese furchtbar schlechten Imitationen von Albert Einstein ganz schnell in einem Pixelgrab zu versenken. Zum Glück wissen wir von Twitter, dass eine mangelhafte Selbstdarstellung trotzdem zu Erfolg und einer guten Funktionalität führen kann, und so wenden wir uns eben anderen Seiten eines Web-Angebots zu, das mit dem Slogan «Wisdom On-Demand» für sich wirbt.

Erick Schonfeld, einer der gewöhnlich gut informierten Autoren des US-Weblogs Techcrunch, stellte das Projekt jüngst unter dem hübschen Titel «iWise ist Twitter für Tote» vor. Wer in der Folge einen abwatschenden Artikel erwartete, wurde enttäuscht. Vielmehr wurden die Grundfunktionen des Netzwerks sowie einer der Gründer vorgestellt und man brachte es auf die Formel «Wo Wikipedia auf Twitter trifft» – irgendwie zumindest.

iWise soll also die Netzwerkqualitäten Twitters (Profil, Follower, mobile Bedienbarkeit) mit der Schwarmintelligenz der Wikipedia (Wikis, Diskussion über Inhalte, Austausch von Informationen, Veri- und Falsifizierbarkeit) verbinden.

In Ansätzen ist das auch jetzt schon zu beobachten, etwa wenn Suchanfragen nach einem bestimmten Begriff in iWise zu zahlreichen Treffern führen, die sich – ganz überwiegend – aus Tweets und – derzeit weitaus seltener – aus Aussprüchen großer historischer Persönlichkeiten zusammensetzen bzw. getrennt nebeneinander stehen.

Quelle: netzeitung.de

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