In der ersten Juniwoche ist ein Urlaub mit dem Campingbus in der Provence geplant! Was sollte man dort auf keinen Fall verpassen?

Das ist eine fantastische Idee! Die Provence ist im Juni, vor der Hochsaison, einfach traumhaft. Die Natur ist üppig grün, die Temperaturen angenehm warm und die Tage sind lang. Ein Campingbus ist die perfekte Art, die Freiheit der Region zu genießen.

Hier ist eine Liste von Dingen und Orten, die man auf keinen Fall verpassen sollte, unterteilt in Kategorien:

1. Lyon – Die Kulinarische Hauptstadt (als Start oder Zwischenstopp)

Auch wenn Lyon nicht direkt in der Provence liegt, ist es oft der strategisch perfekte Einstiegspunkt für eine Tour nach Süden. Und für Feinschmecker ist ein Stopp ein absolutes Muss.

  • Die Bouchons: Suchen Sie nach den kleinen, typischen Lokalen (“Bouchons”), die schwere, köstliche Gerichte servieren. Probieren Sie die “Quenelles” (Fisch-Knödel in Creme-Sauce), die “Tablier de Sapeur” (Kalbsbäuchlein) oder eine “Salade Lyonnaise” mit Speckwürfeln und pochiertem Ei.
  • Die Hänge des Croix-Rousse: Erkunden Sie die schmalen Gassen (“Traboules”), die durch die Innenhöfe von Wohnblöcken führen. Von oben hat man einen tollen Blick über die Stadt.

2. Die Wahrzeichen der Provence

  • Die Pont du Gard: Dieses riesige römische Aquädukt ist ein beeindruckendes Wunder der Antike. Man kann drüber laufen und darunter picknicken. Im Juni ist das Wasser im Fluss Gardon oft kühl genug für einen erfrischenden Stopp. Ein Muss für jeden Geschichts- und Naturfreund.
  • Die Gorges du Verdon: Oft als “Grand Canyon Europas” bezeichnet. Die atemberaubenden Kalksteinfelsen in smaragdgrünem Wasser sind spektakulär. Perfekt für Fotografen, Wanderer und Kanuten.
    • Tipp: Fahren Sie die Schleife (“Route des Crêtes”) auf der einen Seite und die Talstraße auf der anderen. Halten Sie an den vielen Aussichtspunkten.

3. Typisch Provenzalische Städte und Dörfer

  • Avignon: Besuchen Sie den mächtigen Päpstlichen Palast (“Palais des Papes”) und schlendern Sie über die Place de l’Horloge.
  • Aix-en-Provence: Eine sehr elegante und geschäftige Stadt mit Hunderten von Springbrunnen. Perfekt für ein Café auf der Cours Mirabeau und für die Liebe zu Cezanne (sein Atelier ist zu besichtigen).
  • Die “Plus Beaux Villages de France”: Die Provence hat eine hohe Dichte an diesen “schönsten Dörfern Frankreichs”.
    • Gordes: Ein beeindruckendes Dorf, das auf einem Hügel thront. Besonders spektakulär bei Sonnenuntergang.
    • Roussillon: Bekannt für seine leuchtend orangefarbenen Häuser, die aus dem örtlichen Ocker-Gestein gebaut sind. Ein Spaziergang durch die Ocker-Steinbrüche ist ein Erlebnis.
    • L’Isle-sur-la-Sorgue: Das “Venice du Provence” mit seinen vielen Kanälen und Wasserrädern. Berühmt für seine Antiquitätenläden und den Sonntagsmarkt.
    • Les Baux-de-Provence: Eine Burgruine mit spektakulärer Aussicht über die “Valley of the Baux”.

4. Natur und Freiluft-Abenteuer

  • Die Lavendel-Felder: Obwohl die Hochblüte meist erst Ende Juni / Anfang Juli beginnt, sind die ersten Felder in der höheren und südlichen Provence (z.B. im Valensole-Plateau oder bei Sénanque) Anfang Juni oft schon am Erblühen. Ein Spaziergang durch die duftenden Reihen ist ein unvergessliches Erlebnis.
  • Die Camargue: Wenn Sie weiter südlich Richtung Mittelmeer fahren, gelangen Sie in diese einzigartige Wildnis-Region.
    • Sehen: Die berühmten weißen Wüstenpferde (“Cheval Camarguais”), die schwarzen Stiere und die Rosaflamingos in den Salzwiesen.
    • Erleben: Eine Wanderung oder Fahrradtour durch die Naturschutzgebiete.
    • Ort: Das Küstendorf Saintes-Maries-de-la-Mer ist das Zentrum der Camargue.
  • Vergeben Sie die Calanques bei Marseille: Wenn Sie an der Küste sind, ist ein Besuch der Calanques (Fjord-artige Buchten) ein Muss. Die kontrastreiche Verbindung aus türkisblauem Wasser und hellem Kalkstein ist ein Paradies zum Wandern, Schwimmen oder Klettern. Sie können mit dem Auto zu den größten Buchten fahren oder eine Bootstour von Marseille oder Cassis aus machen.

5. Unverzichtbare kulinarische Erlebnisse

  • Marktbesuch: Der provencalische Markt ist ein Erlebnis für alle Sinne. Jedes größere Dorf hat mindestens einmal pro Woche einen großen Markt. Genießen Sie die frischen Oliven, lokalen Käsesorten (wie Banon), Wurstwaren, Honig und das Sommergemüse.
  • Tapenade und Aioli: Probieren Sie die olivenbasierte Paste Tapenade auf frischem Baguette. Aioli (eine starker Knoblauchsauce) wird oft als “Gottes-Speise” mit gekochtem Fisch und Gemüse serviert.
  • Roséwein: Die Provence ist die Heimat des Roséweins. Besuchen Sie einen kleinen Winzer (“Domaine”) undProbieren Sie verschiedene Cuvées. Ein Perfect Match für die warmen Sommertage.
  • Der Duft der Lavendel-Eiscreme: Sobald Sie die ersten Lavendel-Felder sehen, achten Sie auf Eiscreme mit dem Geschmack von “Lavande” oder “Crème de Lavande”. Ein besonderes und typisches Vergnügen.

Ein paar logistische Tipps für den Campingbus im Juni:

  • Früh ankommen: Die besten Stellplätze, insbesondere an den Seen und Flüssen (wie bei der Pont du Gard), sind schnell belegt. Planen Sie Ihre Ankunft vor dem Mittag ein.
  • Viele Plätze sind noch nicht voll: Vor der Hochsaison im Juli und August haben Sie oft mehr Ruhe und Platz.
  • Temperaturen: Im Juni kann es in der Region bereits sehr warm werden, besonders im Landesinneren. Sie werden die Klimaanlage im Bus zu schätzen wissen.
  • Urlaubsort buchen: Mit dem Campingbus fahren wir immer mit “Urlaubsort buchen” als Reisebegleitung. Die besten Campingplätze in der Provence sind hier drin.

Genießen Sie Ihre Reise! Die Provence im Juni ist eine Wohltat für Körper und Seele.

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