Muss man bei Kortison-Einnahme salzarm essen?

Ja, bei Kortison-Einnahme ist eine salzarme Ernährung empfehlenswert – aber nicht extrem streng. Hier die wichtigsten Punkte:

Warum Salz reduzieren?

Kortison führt dazu, dass der Körper mehr Natrium (Salz) einlagert, was folgende Risiken erhöht:

  • Bluthochdruck (durch Wassereinlagerungen)
  • Ödeme (Wassereinlagerungen) in Beinen, Händen oder Gesicht
  • Belastung für Nieren & Herz

Wie viel Salz ist erlaubt?

  • Maximal 5–6 g Salz pro Tag (etwa 1 TL) – die WHO-Empfehlung für Gesunde.
  • Bei Kortison besser unter 5 g bleiben, da der Körper ohnehin mehr speichert.
  • Achtung: Viele Fertigprodukte enthalten verstecktes Salz (z. B. Brot, Wurst, Käse, Tiefkühlgerichte).

Tipps für eine salzarme Ernährung:

✅ Frisch kochen – dann kannst du selbst dosieren.
✅ Kräuter & Gewürze statt Salz: Petersilie, Knoblauch, Zitrone, Kurkuma, Paprika.
✅ Salzarme Alternativen:

  • Jodiertes Speisesalz (wenn nötig, aber sparsam)
  • Kaliumsalz (z. B. “Jodsalz mit Kalium”) – kann helfen, Natrium auszugleichen.
    ✅ Vorsicht bei:
  • Wurst, Käse, Fertigsaucen, Chips, Dosensuppen (oft extrem salzig!).
  • Mineralwasser mit hohem Natriumgehalt (besser kaliumreiches Wasser wählen).

Was passiert, wenn man zu viel Salz isst?

  • Stärkere Wassereinlagerungen (geschwollene Beine, Gesicht).
  • Blutdruck steigt (Kopfschmerzen, Schwindel möglich).
  • Nieren werden stärker belastet.

Fazit:

Ja, salzarm essen ist sinnvoll – aber nicht komplett verzichten (Natrium ist auch wichtig!). Frisch kochen und auf verstecktes Salz achten ist der beste Weg.

Brauchst du Hilfe bei salzarmen Rezepten oder Alternativen? 😊

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