Sport: Vor der EM im Fußballgolf |
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Vor der EM im Fußballgolf
Einlochen mit dem Fuß
Am Anfang steht die Selbstüberschätzung. Zumindest bei denen, die schon einmal Fußball gespielt haben. So schwer kann das doch nicht sein. Abschuss, Vorlage und Einlochen. "Gute Fußballer haben gute Voraussetzungen auch gute Fußballgolfer zu werden", sagt Alex Kober. Ein Selbstläufer sei das aber nicht. Kober ist Besitzer der ersten Fußballgolf-Anlage in Deutschland. Sie steht seit 2006 in Dirmstein, in der Nähe von Mannheim. Dort hatte er schon die Profi-Mannschaft des 1. FC Kaiserlautern zu Gast. Auch die Berufsfußballer mussten zumindest auf der 1. Runde feststellen, dass diese Sportart nicht so leicht ist, wie sie aussieht. "Anfangs hat man kein Gefühl dafür, wie weit so ein Fußball rollen kann", sagt Kober. Es ist niemand da, der ihn stoppt. Der Ball hoppelt und rollt einfach weiter. Verlässt der Ball die Bahn gibt es einen Strafpunkt. So wollen es die Regeln. Ziel des Spiels ist es, den Ball mit möglichst wenigen Schüssen im Ziel am Bahnende versenken. "Das Spiel läuft weitestgehend nach Golfregeln ab", sagt Kober. Allerdings sind die Bahnen nicht ganz so lang wie beim richtigen Golf. 250 Meter ist die längste. Sechs Schuss sind dafür eingeplant. Für die Kürzeste (30 Meter) sollte man im besten Fall nur einen Schuss benötigen. Abgeschossen wird nicht von einem Tee, sondern von einem kleinen Hütchen. Als Schläger dient der eigene Fuß. Auf seiner Anlage hat Kober auch einige Elemente vom Minigolf eingebaut. So müssen die Kicker den Ball etwa an Loch 6 durch einen aufgestellten Betonreifen und an Loch 9 in ein hoch hängendes Netz schießen. Am letzten Loch wartet dann der Kofferraum einer alten US-Limousine auf die Bälle. Eine besondere Schwierigkeit. Deshalb entscheidet sich oft erst hier, wer die Runde gewinnt. Quelle: sport.ard.de Mehr darüber |