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Alt 07.10.2008, 09:27   #1
Benutzerbild von Schrotty
Schrotty
Ultra-Spammer

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Linux Rettungssystem


Kennt jemand ein fertiges Linux Rettungssystem wo Virenscanner und Diagnose Tools dabei sein um einen PC möglichst wieder fit zu bekommen auch wenn darauf Windows installiert ist ? Ich habe mir mal von CHIP das Rettungssystem angeschaut und das hätte das alles, einziger nachteil ist die Sachen was man herunterladet wie zB Viren Updates bleiben nur so lange drauf wie das System läuft. So bald man aber neu Bootet ist alles wieder weg samt eventuellen Änderungen. Habe das ganze auf einen USB Stick am laufen. Ich brauche ein Möglichkeit aber wo die Sachen bleiben auch nach einen Reboot.
 
Alt 07.10.2008, 09:31   #2
Benutzerbild von Fatality
Fatality
X-Mod

AW: Linux Rettungssystem


wieso nach dem reboot auch noch?

hast du mal einen link zu dem Chip-Rettungstool für usb?
 
Alt 07.10.2008, 09:47   #3
Benutzerbild von Schrotty
Schrotty
Ultra-Spammer
Themenstarter

AW: Linux Rettungssystem


Damit man nicht immer wieder die Viren Updates neu runterladen muss und man diese auch so immer aktuell halten kann. Wenn ich mal bei einen PC bin der kein Internet hat dann hätte ich immer ein alte Viren Signatur und so könnte ich vorher noch eine aktuelle runter laden. Gilt jetzt nicht nur für Viren Updates sondern für jedes Tool. Das Chip Rettungssystem bekommt man glaube ich nur auf der aktuellen CHIP DVD und kann man so nicht runter laden. Info dazu gibt es aber bei CHIP hier: http://www.chip.de/artikel/Die-neue-CHIP-Jetzt-am-Kiosk_25213200.html

Könnte aber wenn Interesse besteht das ganze hochladen und zu Verfügung stellen. Ist aber um die 900mb groß und auf meiner Homepage welche ich von meinen Provider habe geht sich das nicht aus.

Geändert von Schrotty (07.10.2008 um 09:51 Uhr)
 
Alt 07.10.2008, 10:29   #4
Benutzerbild von Excalibur1976
Excalibur1976
Top-Spammer

AW: Linux Rettungssystem


Super Grub Disk (hat auch ein Notfallsystem): http://sgd.benjamin-butschko.de
 
Alt 07.10.2008, 10:36   #5
Benutzerbild von Schrotty
Schrotty
Ultra-Spammer
Themenstarter

AW: Linux Rettungssystem


Zitat von Excalibur1976  Beitrag anzeigen
Super Grub Disk (hat auch ein Notfallsystem): http://sgd.benjamin-butschko.de

Ja aber suche mehr etwas in Richtung Knoppix nur mit mehr Tools am Board oder wie eben die Chip Rettungssystem nur es müssen Downloads auch dauerhaft bleiben.
 
Alt 07.10.2008, 12:56   #6
Benutzerbild von Diveman28
Diveman28
3DWINler

AW: Linux Rettungssystem


das kommt drauf an, wie das av-prog arbeitet, wenn hier die virendefinitionen lokal auf dem speichermedium (usb-stick) liegen und das av-prog darauf zugreift, können diese auch manuell aktualisiert/ersetzt werden.
wenn man sich nicht nur auf linux versteift und sich mal pe builder oder projekte wie winbuilder usw. anschaut, ist das problemlos möglich.
bei pe builder sind z.b. plugins für mcafee enthalten und es gibt unzählige weitere plugins - voraussetzung ist natürlich ein wiederbeschreibbares speichermedium.
McAfee VirusScan in Barts PE
falls noch nicht bekannt:
UNetbootin Build 282 - Bootfähige USB Sticks aus Linux ISOs erzeugen
 
Alt 07.10.2008, 13:53   #7
Benutzerbild von Schrotty
Schrotty
Ultra-Spammer
Themenstarter

AW: Linux Rettungssystem


UNetbootin kenne ich, damit bekommt aber nichts anderes als eine Live CD wo Downloads oder Veränderungen am System nicht dauerhaft bleiben.

Geändert von Schrotty (07.10.2008 um 13:56 Uhr)
 
Alt 07.10.2008, 16:47   #8
Benutzerbild von Diveman28
Diveman28
3DWINler

AW: Linux Rettungssystem


@schrotty
na wenn du denn meinst...

ein "rettungssystem" setzt voraus, dass die hardware erkannt und entsprechend eingebunden wird z.b. speichermedien wie festplatten, usb usw. um auch darauf zuzugreifen und änderungen durchzuführen, sonst macht das wenig sinn - ansonsten muss man sich sein "rettungssystem" entsprechend anpassen.

vielleicht solltest du dir mal die faq von z.b. knoppix zu gemüte führen.
in den meisten fällen ist es so, dass bei den sogenannten "live-cds" wie knoppix, die laufwerke read-only gesetzt werden, man also keine schreibrechte hat.
um das zu ändern, muss man die laufwerke ausbinden, neu mounten und read-write rechte geben, dann kann man auch downloads dauerhaft abspeichern z.b. auf dem usb-stick oder ferstplatte...

Geändert von Diveman28 (07.10.2008 um 16:49 Uhr)
 
Alt 07.10.2008, 16:51   #9
Benutzerbild von Schrotty
Schrotty
Ultra-Spammer
Themenstarter

AW: Linux Rettungssystem


Ich meinte nicht diese art von Veränderungen sonder wenn ich zB. ein Addon für den FF lade und neu starte so ist das Addon wieder weg oder wenn ich einen neues Programm für Linux hole oder auch nur das Hintergrundbild ändere, also egal was, bei jeden neu start ist es wieder so wie es war.
 
Alt 07.10.2008, 17:07   #10
Benutzerbild von Diveman28
Diveman28
3DWINler

AW: Linux Rettungssystem


diese entscheidung trifft man doch vorher, wenn man sich ein rettungsmedium zusammenstellt und nicht im nachhinein.
warum sollte ich bei einem rettungsmedium im nachhinein das hintergrundbild ändern oder addons für den ff einbinden?
in erster linie geht es doch dabei um das zu rettende system.
bei den virendefinitionen macht das durchaus sinn, dazu hatte ich auch schon was geschrieben, wenn man dem av-prog sagen kann, wo die neuen virendefinitionen liegen (z.b. usb-stick) um diese einzubinden.
 
Folgender Benutzer sagt Danke zu Diveman28 für den nützlichen Beitrag:
Excalibur1976 (07.10.2008)
Alt 07.10.2008, 17:17   #11
Benutzerbild von Excalibur1976
Excalibur1976
Top-Spammer

AW: Linux Rettungssystem


Hä? Wozu will man bei einem Rettungssystem - i. d. R. halt zum Herstellen / retten eines bestehenden Systems - das unwichtigste überhaupt (anpassen des Hintergrundbildes oder FF-AddOns installieren) dauerhaft speichern?

Das mit der Virensignatur ist nachvollziehbar, da bietet sich ein Linux-Live-System auf USB-Stick an, wo Du selbst regelmässig die aktuellen Signaturen speicherst. Den man sollte VOR dem starten eines Rettungssystem aktuelle Rescue-Tools parat haben. Den nicht immer ist ein Internet-Zugang verfügbar wenn man sich in einem Rettungssystem befindet.

Zumal:
Du kannst doch die jeweiligen Partitionen, auf die Du vom Rettungssystem zugreifen willst, im read-write Modus mounten.

Was bringt es Dir wenn Du z. B. eine Live-CD zum starten nimmst, und im evt. gestarteten X-Server samt KDE (Gnome, Enlightment or whatever) Veränderungen vornimmst? Das überträgt sich doch nicht auf das eigentliche System.

Ich kann nicht ganz nachvollziehen was genau Du suchst?

Ein Live-Rescue System welches wichtige Tools wie cfdisk, antivir, gparted und evt. ein X-Window-System mit sich bringt, oder was suchst Du?

Klar mich auf
 
Alt 07.10.2008, 19:40   #12
Benutzerbild von tomte
tomte
ex-3dwinler

AW: Linux Rettungssystem


http://grml.org/
 
Alt 07.10.2008, 19:43   #13
Benutzerbild von Drago
Drago
X-User

AW: Linux Rettungssystem


Also ich will ja nichts sagen... aber genau (und zwar genau!) zu dem Zweck verwende ich doch Linux Mint auf meinem USB Stick. Du erinnerst dich?

Vielleicht ist nicht alles out-of-the-box dabei, aber im persistenten Modus installierst du einfach alles Zusätzliche, das du brauchst was schlussendlich auch erhalten bleibt...

Ansonsten kenne ich noch SystemRescueCD, eine Linux Distro genau zu dem Zweck. Hat ne Menge Tools dabei, ist aber nicht persistent.
 
Alt 07.10.2008, 20:57   #14
Benutzerbild von Schrotty
Schrotty
Ultra-Spammer
Themenstarter

AW: Linux Rettungssystem


Die SystemRescueCD sieht schon ganz gut aus, das ganze mit persistent wäre dann schon gut. Pendrivelinux 2008 hat was sehr geiles, es hat eine art Auslagerungs Datei (loopfile) dabei wo Daten gespeichert werden können. Kenne das bis jetzt aber nur von Pendrivelinux 2008. Wenn ich wüste wie das gemacht wird dann könnte ich das mit jeden Linux machen und damit optimal anpassen. Das ganze kann man sich hier anschauen: http://www.pendrivelinux.com/2008/02/13/pendrivelinux-2008-install-from-windows/

Geändert von Schrotty (07.10.2008 um 21:01 Uhr)
 
Alt 07.10.2008, 21:29   #15
Benutzerbild von Ravenheart
Ravenheart
Discordianer

AW: Linux Rettungssystem


Ein virtuelles Filesystem in einer Datei zu erstellen ist einfach.

Code:
dd if=/dev/zero of=virtual count=102400
Mit dem Befehl erstellst du dir eine 50 MB große Datei. dd benutzt standardmäßig eine Blocksize von 512 Bytes. Also 102400 * 512 = 52428800 Bytes = 50 MB.
virtual ist der Dateiname im aktuellen Verzeichnis.

Code:
mkfs -t ext3 -q virtual
Damit formatierst du die Datei mit dem ext3 Filesystem.

Code:
mkdir /mnt/virtual
mount -o loop=/dev/loop0 virtual /mnt/virtual
Mit dem ersten Befehl legst du ein Verzeichnis in dem das Loopback-Device gemounted wird an und mit dem zweiten Befehlt mountest du das Loopback-Device.

Falls es so nicht direkt funktioniert, mußt du mal googeln. Hab das jetzt mehr oder weniger aus der Erinnerung runtergetippt.
 
Alt 07.10.2008, 21:50   #16
Benutzerbild von Schrotty
Schrotty
Ultra-Spammer
Themenstarter

Icon24

AW: Linux Rettungssystem


Danke Ravenheart, werde das mal mit Ubuntu versuchen. Nur wo muss ich das ganze eintragen damit es beim laden automatisch mit geladen wird ?
 
Alt 07.10.2008, 22:09   #17
Benutzerbild von turbo
turbo
X-Liebhaber

AW: Linux Rettungssystem


du brauchst nen eintrag in der /etc/fstab.
in eine zeile kommen dann
</pfad/zur/imagedatei> /mountpunkt dateisystemtyp defaults,loop 0 0

so sollte das funzen
 
Alt 07.10.2008, 22:20   #18
Benutzerbild von Schrotty
Schrotty
Ultra-Spammer
Themenstarter

AW: Linux Rettungssystem


Danke turbo.
 

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