Das Boulevardblatt hat Spesenlisten veröffentlicht, die eine großzügige Hofhaltung des Sozialdemokraten suggerieren sollen. Schröder verweist auf den Etat des Kanzleramtes – und schickt seinen Anwalt.
Der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) will mit rechtlichen Schritten gegen die «Bild»-Zeitung wegen einer von ihr veröffentlichten Spesenliste vorgehen. Er wies deren Bericht zurück, wonach er in seinen beiden letzten Amtsjahren 533.000 Euro Spesen verursachte. «Selbstverständlich» habe er das nicht getan, erklärte Schröder am Mittwoch in Berlin. Bei den zitierten Zahlen handele es sich um Ausgaben, wie sie im Bundeshaushalt veranschlagt worden seien. Die «Bild»-Zeitung hatte sich auf ihr vorliegende Spesenlisten berufen.
Quelle: netzeitung.de
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Es gibt doch nichts, was die Bild nicht ausschlachtenswert findet. So auch längst vergessene Politiker in den Wahlkampf mit einzubeziehen, naja, ich finde es lächerlich.