Kazaa-Nutzerin zu 1,92 Millionen Dollar Schadenersatz verurteilt
In einer Neuverhandlung erkennt eine Geschworenen-Jury der RIAA 80.000 Dollar Schadenersatz pro Song zu. Jammie Thomas-Rasset soll vorsätzlich 24 Lieder über Kazaa verbreitet haben. Im ersten Prozess lag die Strafzahlung bei 220.000 Dollar.
Ein Bundesgericht im US-Bundesstaat Minnesota hat Jammie Thomas-Rasset für schuldig befunden, vorsätzlich 24 urheberrechtlich geschützte Songs über die Tauschbörse Kazaa zum Download angeboten zu haben. Die Geschworenen-Jury sprach der klagenden Recording Industry Association of America (RIAA) einen Schadenersatz von 1,92 Millionen Dollar oder 80.000 Dollar pro Song zu.
2007 hatte die RIAA ihre Klage gegen die damals 30-jährige Thomas-Rasset wegen der illegalen Verbreitung von 1702 Songs eingereicht und die Zahl später auf 24 reduziert. Die Beklagte hatte zuvor eine Einigung mit dem Verband abgelehnt. Der Fall Thomas ist der erste Prozess um Musikpiraterie in den USA.
Quelle: zdnet.de
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