Software: Europa bekommt Windows 7 ohne Internet Explorer |
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Europa bekommt Windows 7 ohne Internet Explorer
Spezielle Versionen des Betriebssystems für Europa
Microsoft wird Windows 7 in Europa ohne den Browser Internet Explorer ausliefern, um weiteren Problemen mit der Europäischen Kommission aus dem Weg zu gehen. Das Betriebssystem soll ab 22. Oktober 2009 weltweit ausgeliefert werden. Im Januar 2009 hatte die EU-Kommission Microsoft darüber informiert, dass die Bündelung von Windows und Internet Explorer nach ihrer Auffassung gegen europäisches Wettbewerbsrecht verstößt, da dadurch andere Browser ausgeschlossen würden. Quelle weiter -> http://www.heise.de/newsticker/EU-vs...meldung/140304 Vielen Dank EU.
Geändert von Sebastian (12.06.2009 um 12:41 Uhr) |
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AW: Europa bekommt Windows 7 ohne Internet Explorer
Joa super geil, und wie bekomme ich dann einen Brwoser auf meinen PC ohne die Möglichkeit mir einen solche runterzuholen? - Ich würde mal sagen sehr schlau ausgedacht MS/EU.
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#3 |
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AW: Europa bekommt Windows 7 ohne Internet Explorer
wie... nützlich
![]() Gibt doch immer noch genug programme, die ne IE voraussetzen,also kommt man ums nachinstallieren doch eh nicht rum. Hab von der Software hier genug auf der Arbeit... |
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AW: Europa bekommt Windows 7 ohne Internet Explorer
Ich find's gut. Aber es sollte vielleicht eher die Möglichkeit angeboten werden, den IE bei Bedarf mitzuinstallieren.
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#5 |
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AW: Europa bekommt Windows 7 ohne Internet Explorer
Halt!
Die EU forderte: Ein Windows mit vorinstalliertem / integriertem IE sei wettbewerbswridig.
Ergo hat die EU vorgeschlagen, den IE als Paket mit auf die CD / DVD zu packen um diesen dann optional installieren zu können. MS hat anscheinend jedoch entschieden, diesen nicht mit auf die CD / DVD zu packen sondern diesen per Windows-Update durch den Nutzer installieren zu lassen. Wer ist nun der Buhmann |
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#6 |
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AW: Europa bekommt Windows 7 ohne Internet Explorer
Für M$ ist es der "bessere" Weg. Würden sie den IE auf die DVD mit draufpacken, würde die EU sicherlich über kurz oder lang fordern das auch andere Browser mit auf die DVD kämen (wie es Opera fordert).
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#7 |
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AW: Europa bekommt Windows 7 ohne Internet ExplorerFür M$ ist es der "bessere" Weg. Würden sie den IE auf die DVD mit draufpacken, würde die EU sicherlich über kurz oder lang fordern das auch andere Browser mit auf die DVD kämen (wie es Opera fordert).
Demnach könnte Openoffice.org (als Wordpad Alternative) auch fordern das deren Office-Paket auf der Windows-CD / DVD gespeichert wird. Oder Gimp (als alternative zu MS-Paint) usw. Und das wird IMO nicht durchsetzbar sein. Anders sah es beim IE aus: Der war ein fest integrierter Bestandteil des Betriebssystems. Der Kunde kauft ein MS-PRodukt und nicht ein MS-Produkt mit "Opera, Openoffice" usw. Zahlen dann die Drittfirmen an MS die Kosten für den Mehraufwand? Wohl kaum |
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#8 |
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AW: Europa bekommt Windows 7 ohne Internet Explorer
Ich halte davon nichts. Ich finde es auch nicht ok das ein Hersteller wie Opera (da sie zu däm****) sind einen Browser zu entwickeln der genutzt wird (früher war diese ja sogar kostenpflichtig höhöhöhö); sich so versucht ein Stück vom Kuchen zu ergaunern!
Das ist Microsofts eigenes Produkt, deren Gelder und Entwicklungen. Mit welchem Recht kann darauf geklagt werden (mit Erfolgt) das in "mein" eigenes Produkt ich andere "aufnehmen" muss?! Das will mir nicht in meinen kleinen verstand! Das wäre doch (oder hingt der Vergleich?) so bei einem Autohersteller der nur "sein" Autoradio verbaut. Dann kommt Panasonic und klagt darauf, dass auch seine angeboten und oder zur Auswahl stehen müssen?! Das geht so nicht?! Hallo in welcher Welt leben wir... Zumal ein User der von Opera weiß, sicher 100%ig in der Lage ist trotz IE sich diesen "Müll" (bitte Icehouse nicht mir übel nehmen) zu besorgen und zu installieren. Sich so „kostenlos“ in ein Produkt einzuschleichen empfinde ich als sehr große schweinerei und ein weiterer Grund, Software aus dem Hause Opera NICHT zu nutzen!!! Ich selbst bin Softwareautor und stelle mir das gerade vor wie es vielleicht bei meinen Produkten sein könnte. Da fehlen mir nach wie (schon seit Jahren) die Worte für. Am Ende ist es der User, der der Leittragende ist. Ich stelle mir da einen „Dau“ vor der das Produkt vor sich hat und nicht weiss wie er ins Internet kommt und so an einen Browser und von Updates nichts weiss (gibt es ja immer noch genug "muffels"), da ja DAU und für ihn es ja bis dato so war war: Ich kaufe MS - auspacken einschalten los geht’s. Aber jeder der mich kennt, weiß das ich sowieso auf MS nicht so schnell was kommen lasse Dies ist meine persönliche Meinung dazu! |
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#9 |
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AW: Europa bekommt Windows 7 ohne Internet Explorer
Moin!
Wenn ich irgendwas nicht mehr lesen kann, dann diese vollkommen unpassenden Automobilvergleiche. Halten wir mal kurz fest: Es gibt *keinen*, also nicht einen einzigen, Autohersteller, der auch nur ansatzweise etwas wie ein Monopol hat. Wenn man also bitte vergleich will, dann Äpfel mit solchen und nicht mit Birnen. Daher ist auch jeder Vergleich mit Apple, Linux und Damenbinden zum Scheitern verurteil und zeugt höchstens davon, dass derjenige, der sich in einem solchen Vergleich ergeht, nicht begriffen hat, worum es geht. Und damit sind wir auch schon beim Thema: Microsoft hat eine außerordentliche Stellung am Markt - ob nun per Definition von einem "Quasi-Monopol" oder einem "richtigen" Monopol gesprochen werden kann, kann dahin gestellt bleiben. In jedem Fall gelten in solchen besonderen Umständen besondere Regeln am Markt, die MS in den letzten Jahren immer wieder verletzt hat. Das ein solches Verhalten am Markt durch einen Monopolisten für den Konsumenten aus vielerlei Gründen nicht gut sondern sogar stark schädigend ist, ist hinreichend belegt. Da hilft auch kein Verweise darauf, dass andere Hersteller ja kein "gutes" Produkt auf dem Markt haben - denn das ist sowohl sachlich falsch, zeugt erneut davon, dass die Auswirkungen der Ausnutzung der marktbeherrschenden Stellung nicht verstanden wurden und ist im übrigen sogar ganz einfach nachzuvollziehen, wenn man sich mal die Historie des "Browserkriegs" anschaut. Microsoft hat damals den IE nämlich nicht dadurch am Markt etabliert, weil dieser ein so guter Browser war, sondern ausschließlich aufgrund der Stellung von MS am Markt. Interessant ist dabei im übrigen auch, dass MS ja bis vor gar nicht all zu langer Zeit sogar noch ständig skandierte, dass der IE "unlösbar" mit Windows verstrickt sei - offensichtlich, wie sich nun ganz offen herausstellt, eine erfundene Schutzbehauptung. Dabei geht auch nicht darum, ob MS selbst nun gute oder schlechte Software produziert - die Software von ihnen könnte sogar nachweislich die überragend beste sein, die am Markt erhältlich ist - es geht darum, dass es, wie oben beschrieben, unabhängig von der Qualität der Software (oder des Produktes im allgemeinen) für einen Monopolisten aus Schutzgründen für den Markt nun mal so ist, dass dieser nicht mehr frei agieren darf. IMHO sollte das auch bei jedem "Fanboy" ankommen können. Dass MS hingegen nun so agiert wie sie es tun, kann ich zwar auf der einen Seite nachvollziehen, immerhin versuchen sie damit der EU den schwarzen Peter zuzuschieben, aber unter Berücksichtigung der Fakten - insbesondere der Tatsache, dass die EU durchaus für den Nutzer sinnvollere Alternativen genannt hat - offenbart sich, das MS der Nutzer im Grunde vollkommen egal ist und es nur um Haltung der eigenen Monopolstellung geht . |
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#10 |
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AW: Europa bekommt Windows 7 ohne Internet Explorer
Edit: LostSoul hat es besser dargelegt.
... Zumal ein User der von Opera weiß, sicher 100%ig in der Lage ist trotz IE sich diesen "Müll" (bitte Icehouse nicht mir übel nehmen) zu besorgen und zu installieren.
Sorry, aber was ist denn wohl der größere Müll? Der IE der nix richtig kann oder Opera/Firefox/Chrome/Safari? Sich so „kostenlos“ in ein Produkt einzuschleichen empfinde ich als sehr große schweinerei und ein weiterer Grund, Software aus dem Hause Opera NICHT zu nutzen!!!
Opera fordert eigentlich das M$ Windows mit mehreren vorinstallierten Browsern ausliefert, aus denen der Benutzer dann seinen Favoriten wählen kann. Halte ich auch für relativ utopisch und hätte ich an M$ Stelle auch nicht gemacht. Die Entfernung ist da schon ok. Aber jeder der mich kennt, weiß das ich sowieso auf MS nicht so schnell was kommen lasse
Ja, rosarote Brille, ne. Ein wenig kurzsichtige Einstellung. Am Ende ist es der User, der der Leittragende ist. Ich stelle mir da einen „Dau“ vor der das Produkt vor sich hat und nicht weiss wie er ins Internet kommt und so an einen Browser und von Updates nichts weiss (gibt es ja immer noch genug "muffels"), da ja DAU und für ihn es ja bis dato so war war: Ich kaufe MS - auspacken einschalten los geht’s.
Warum? Die Entscheidung der EU hindert doch "hier x-beliebigen Distributor einsetzen" nicht daran einen Browser auf ihren Rechnern zu installieren. Ob dann den IE, Firefox, Opera etc. ist doch egal. Geändert von Ravenheart (12.06.2009 um 15:42 Uhr) |
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AW: Europa bekommt Windows 7 ohne Internet Explorer
@LS - super Text - danke!
Sorry, aber was ist denn wohl der größere Müll? Der IE der nix richtig kann oder Opera/Firefox/Chrome/Safari?
Och na ja der Chrome wäre eine für mich sehr nette alternative wenn dieser vernünftige Optionen hätte. Der IE ist mit IE7PRO sehr nett und ein guter "Partner" Safari- da teste ich derzeit die aktuelle 4er Version die wahrlich sehr gut geworden ist als der 3er. Doch es ist ein Appel Produkt und die haben bei mir keine Chance. FF/Opera... da sag ich nichts mehr zu Hab nun genug mich aus dem Fenster gelehnt ja ... ist ein Problem von mir |
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#12 |
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AW: Europa bekommt Windows 7 ohne Internet Explorer
Um zum Autoradiovergleich kurz zurück zu kommen: Ich würde mir wünschen, daß es so eine Regelung gäbe und ich nicht gezwungen wäre, bei meinem Volvo das bescheuerte werksradio zu nutzen! Rein gar keine moderne features (keine mp3- CDs, kein Aux Eingang, kein mp3-player Support) und keine Möglichkeit ein anderes Radio ein zu bauen
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#13 |
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AW: Europa bekommt Windows 7 ohne Internet Explorer
nu ist gut, ich weiss doch das der Vergleich bescheuert ist
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#14 |
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AW: Europa bekommt Windows 7 ohne Internet Explorer
Und es geht in die nächste Runde.
Opera: Windows ohne Internet Explorer genügt nicht Windows-Nutzer brauchen Freiheit bei der Browserwahl Opera kritisiert Microsofts Entscheidung, Windows 7 in Europa ohne den Internet Explorer auszuliefern. Dieser Schritt sei keineswegs ausreichend. Opera fordert volle Wahlfreiheit für Verbraucher. Das sagte Operas CTO Golem.de. Opera hatte sich bei der EU über Microsoft beschwert. Mehr und quelle http://www.golem.de/0906/67726.html (Anmerkung die kommen wir vor wie kleine Kinder) |
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AW: Europa bekommt Windows 7 ohne Internet Explorer
Ich erwarte das bei einem OS bestimmte Software enthalten ist. 2009 ist ein Browser kein nettes Addon mehr. Davon abgesehen interessiert es Otto-Normal-Surfer einen Scheiss wie er zu seiner Webseite kommt.
Wo bleiben die Restriktionen gegen Apple die in OSX Ummengen eigener Software einbauen? Wäre doch nett, XnView klagt demnächst gegen Apple damit diese die Bildvorschau- und Öffnen Funktion ausbauen. Oder wie wäre es wenn jeder der www.google.de eingibt, erstmal auf einer Seite aller möglichen Suchanbieter ankommt bevor zu google weitergeleitet wird. |
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AW: Europa bekommt Windows 7 ohne Internet Explorer
Moin!
Ich erwarte das bei einem OS bestimmte Software enthalten ist. 2009 ist ein Browser kein nettes Addon mehr.
Und dennoch funktioniert eine problemlose Auswahl eines beliebigen Browsers unter Linux während der Installation problemlos. Scheint technisch also umsetzbar zu sein, dem Nutzer die Wahl zu lassen... Davon abgesehen interessiert es Otto-Normal-Surfer einen Scheiss wie er zu seiner Webseite kommt.
Genau deswegen gibt es auch das für den Markt schädliche Monopol bei den Browsern. Wo bleiben die Restriktionen gegen Apple die in OSX Ummengen eigener Software einbauen?
Lies oben meinen ersten Absatz. Oder beantworte einfach die Frage, inwiefern Apple im Desktop-Bereich auch nur im Ansatz eine marktbeherrschende Stellung inne hat. Oder wie wäre es wenn jeder der www.google.de eingibt, erstmal auf einer Seite aller möglichen Suchanbieter ankommt bevor zu google weitergeleitet wird.
Erstens gibt es durchaus Kritik an der Stellung von Google, dennoch ist sie (noch?) nicht vergleichbar mit der Situation im Browsermarkt, denn Google wird freiwillig gewählt während tatsächlich noch andere große Alternativen zur Verfügung stehen. Im Browsermarkt macht sich MS jedoch seine Marktmacht zu eigen, um sein Produkt am Markt zu platzieren - und dann gilt das von dir genannte: "die Nutzer interessiert es nicht wie sie auf eine Webseite kommen". Herzlich Glückstrumpf: Der Kreis wurde geschlossen, der Wettbewerb ausgeschaltet, ein Monopol missbraucht, Weitereinwicklung gebremst/gestoppt - Leidtragender: der Kunde. |
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AW: Europa bekommt Windows 7 ohne Internet ExplorerOder wie wäre es wenn jeder der www.google.de eingibt, erstmal auf einer Seite aller möglichen Suchanbieter ankommt bevor zu google weitergeleitet wird.
Autsch, der Autovergleich hat schon etwas gehinkt, aber der ist sowas von daneben. Wie Du von der Browserfreiheit eines Betriebssystems zu der Auswahl einer anderen Suchmaschine bei Auswahl einer Suchmaschine kommst, versteh ich nicht ganz Die Reaktion von Opera finde ich auch absurd. Das MS W7 ohne IE ausliefern will, finde ich klasse, vor allem, da mir auch noch die Gebetsmühlen in den Ohren klingen "Der IE ist Bestandteil von Windows, den kann man nicht rauslösen!"... |
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#18 |
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AW: Europa bekommt Windows 7 ohne Internet Explorer
Moin!
Selbst das ist eigentlich nicht ganz richtig, wenn man sich mal in die Situation von Opera versetzt: das ist nunmal kein Verein von Gutmenschen, die sich um das Wohl der Menschheit kümmern, sondern ein kapitalorientiertes Unternehmen, dass seinen Geldgelbern verpflichtet ist. Dass da erst mal "alles" gefordert wird ist klar - denn selbst wenn man nur 5% davon letztlich umsetzt, ist das mehr, als wenn man nichts gefordert hätte. An der Stelle von Opera würde ich das letztlich nicht anders machen, ganz gleich wie "absurd" das erst mal wirken würde. |
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AW: Europa bekommt Windows 7 ohne Internet Explorer
Klar, aus der Unternehmer Seite ist das wirklich nicht absurd, aber aus meiner (nicht an Opera beteiligt noch irgendwie interessiert
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AW: Europa bekommt Windows 7 ohne Internet Explorer
Aber mal ganz naiv und dumm in raum geworfen...Wir, die Nutzer sind wenn man von Schuld sprechen kann daran Schuld das Microsoft diese "macht" diese Position inne hat. und nun wo die es haben beschweren sich alle... Da hat wohl wer nicht aufgepasst und ließ es so weit kommen. mal davon das die PC-Zeit nicht da wäre wo sie heute ist ohen Microsoft. Angesicht dessen und mal davon ab wer nun wo gewinnorientiert handelt. Finde ich es auch nicht ok das da eine Firma klag sich in ein Produkt einzuklagen. Die marktposition kommt durch Leistung! Und genau die soltle Opera auch ersmal an Tag legen!
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AW: Europa bekommt Windows 7 ohne Internet Explorer
Puh, etwas Satzzeichen und Satzbau beachten würde wirklich helfen, Deinen Reden zu folgen...
Aber: Wir, die Nutzer sind wenn man von Schuld sprechen kann daran Schuld das Microsoft diese "macht" diese Position inne hat. und nun wo die es haben beschweren sich alle...
Nein, nicht wirklich. Lese doch mal nach, wie die Geschichte von OS auf der PC Plattform vor sich ging, bzw. schlag mal "Browser War" nach. Die Geschichte läuft schon seit Mitte/Ende der Neunziger. |
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AW: Europa bekommt Windows 7 ohne Internet ExplorerAber mal ganz naiv und dumm in raum geworfen...Wir, die Nutzer sind wenn man von Schuld sprechen kann daran Schuld das Microsoft diese "macht" diese Position inne hat. und nun wo die es haben beschweren sich alle... Da hat wohl wer nicht aufgepasst und ließ es so weit kommen. mal davon das die PC-Zeit nicht da wäre wo sie heute ist ohen Microsoft. Angesicht dessen und mal davon ab wer nun wo gewinnorientiert handelt. Finde ich es auch nicht ok das da eine Firma klag sich in ein Produkt einzuklagen. Die marktposition kommt durch Leistung! Und genau die soltle Opera auch ersmal an Tag legen!
Wo wir heute wären ohne M$ das kann niemand sagen. Ich bezweifel aber das wir ohne M$ noch in der Computersteinzeit wären. Vielleicht wäre es ohne M$ sogar besser. Und was Leistung im Browserbereich angeht, sind Opera, Mozilla etc. Microsoft weit vorraus. |
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AW: Europa bekommt Windows 7 ohne Internet Explorer
Moin!
Aber mal ganz naiv und dumm in raum geworfen...Wir, die Nutzer sind wenn man von Schuld sprechen kann daran Schuld das Microsoft diese "macht" diese Position inne hat. und nun wo die es haben beschweren sich alle... Da hat wohl wer nicht aufgepasst und ließ es so weit kommen.
Dazu kann man jetzt sehr weit ausholen, was Wirtschaftstheorien betrifft. Aber mal auf den Punkt gebracht: Der gemeine Kunde ist tatsächlich "dumm". Er ist nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht, kümmert sich nicht um die anderen und die langfristigen Folgen seiner Entscheidungen ist ihm egal. Deswegen ist es einem Kunden auch - ersteinmal - kurufristig egal, ob er ein Monopol fördert oder schafft, wenn er dadurch "jetzt" erst mal einen Vorteil hat. Erst wenn er spürbar unter dem Monopol zu leiden hat, versucht er sich dagegen zu wehren - bestes Beispiel dafür: die Stromanbieter. mal davon das die PC-Zeit nicht da wäre wo sie heute ist ohen Microsoft. Angesicht dessen und mal davon ab wer nun wo gewinnorientiert handelt.
Das ist immer wieder eine hübsche These, jedoch auch nicht mehr. Keiner weiß, wie und wo der Markt heute ohne MS wäre, aber es ist auch insofern irrelevant, alsdass man sich nicht im Konjunktiv ergehen kann, was alternativ gewesen wäre, sondern es nur darum geht, wie sich ein Monopolist im gegebenen Rechts- und Wirtschaftsrahmen verhält. Da für einen Monopolisten nicht gleich Regeln gelten (können), wie für einen normalen Marktanbieter, muss Microsoft sich nun mal auch besonderen Regeln beugen, die für Monopolisten nun mal gelten. Dies ist letztlich eine nachträgliche Korrektur, die aufgrund des oben angesprochenen Verhaltens der Konsumenten notwendig geworden ist, denn dieser könnte sich in einem Monopolmarkt nicht mehr gegen den Monopolisten wehren. Selbst Wirtschaftsliberale VWLler sehen hier die Notwendigkeit zur Marktsteuerung durch die Politik. Finde ich es auch nicht ok das da eine Firma klag sich in ein Produkt einzuklagen. Die marktposition kommt durch Leistung! Und genau die soltle Opera auch ersmal an Tag legen!
Nein, die Marktposition kommt nicht durch Leistung. Leistung ist zweifelsohne ein Teil des Erfolgs, vieles ist aber auch anderen Aspekten geschuldet, die aber vom Einzelfall abhängen. Gerade bei MS gibt es dazu unzählige Literatur im Netz, die einem sehr leicht aufzeigen, dass neben viel Glück aber auch stark marktschädliches Verhalten, Dummheit der Nutzer und Einsatz monetärer Mittel zum Erfolg führte. Darüber hiinaus im übrigen auch Faulheit der Nutzer, was gerade der "Browser war" sehr gut aufzeigt, immerhin hat sich der IE damals nicht durchgesetzt, weil er der qualitativ bessere Browser war, sondern weil ihn MS dank des OS-Monopols in den Markt drängen konnte. Ist eine solche Struktur erst mal geschaffen, ist es nahezu unmöglich dagegen mit Leistung und/oder besseren Produkten anzukommen. Übrigens, mal noch weiter aus der VWL-Kiste: Tatsächlich sind - zeitweise - Monopole sogar gar nicht mal schlecht, insbesondere wenn es um die "Standardisierung" von Bereichen geht, denn so wird eine Marktzerklüftung und unnötige oder sogar schädliche Diversifizierung verhindert. Dies gilt aber nur für einen befristeten Zeitraum. Ein dauerhaftes Monopol ist grundsätzlich schädlich (ist empirisch belegbar). Für weitere Informationen zu diese Thema kann ich unter anderem Gernot Siegs Werke empfehlen oder auf den VWL-Klassiker von Varian "Einführung in die Mikroökonomie". |
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AW: Europa bekommt Windows 7 ohne Internet Explorer
Ohne jetzt 3 Seiten zu lesen: Worüber wird hier eigentlich so leidenschaftlich diskutiert? Die EU hat Microsoft vor den Latz gehauen, Microsoft ist einsichtig und bietet den IE optional an und damit ist die Suppe gelöffelt. Ob das gut ist oder nicht ist doch völlig unerheblich, da es ist, wie es ist. Microsoft darf nicht anders handeln als den IE aus dem Windows herauszunehmen, was der einzelne davon hält ist sowohl der EU als auch Microsoft total egal. Das man ihn hinterher vielleicht doch braucht, mag stimmen, aber dsa kann ja dann jeder selbst entscheiden. Bevor man 7 installiert, kann man sich ja eine CD mit dem IE oder Firefox Portable oder Opera Portable oder was auch immer besorgen und dann nach der Installation den gewünschten Browser drauf packen. Dann hat man den Browser seiner Wahl, wie auch immer der heißt und alles ist gut ... Ich finde das sehr gut
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AW: Europa bekommt Windows 7 ohne Internet Explorer
Ich verstehe das Ganze auch nicht. Immer wieder wird über die Monopolstellung geredet oder den ach so wichtigen "Browserkrieg". Ich sehe das aus Sicht eines Admins und der User, und da ist es nunmal bedeutungslos. Man benutzt OS Standard, oder tauscht es eben aus bzw. ergänzt es. Fertig. Das halte ich mit meinen Mac Usern genauso. Die nutzen den Safari weil er eben dabei ist, ansonsten bekommen sie auch gerne den FF von mir.
Es kommt mir so vor als würde Opera davon träumen, sich so wie damals Netscape aussergerichtlich zu einigen. Denn ganz ehrlich, wie will Opera im Geschäft bleiben? Und dennoch funktioniert eine problemlose Auswahl eines beliebigen Browsers unter Linux während der Installation problemlos. Scheint technisch also umsetzbar zu sein, dem Nutzer die Wahl zu lassen.
Klar, nur warum sollte das eine Firma tun? Es ist nicht MS Aufgabe den Usern Alternativen aufzuzeigen. Die Lüge oder der Irrtum daß es nicht oder nur sehr schwer umsetzbar ist, war eben ein Versuch. Du bist doch selber Rechtsanwalt; alles für den Mandanten. Apropos Linux. Ich habe für die Firma ein Linux Enterprise System gesucht. Wo ist der Hinweis bei Novell/Suse oder Redhat daß ich alternativ auch CentOS kostenlos nutzen könnte? Genau deswegen gibt es auch das für den Markt schädliche Monopol bei den Browsern.
Da entgeht mir gerade etwas. Welche Bedeutung hat eine Monopolstellung bei einem kostenlosen Produkt? Davon abgesehen daß der FF vor dem IE liegt. Wo bleibt die Abfrage beim FF Setup ob ich nicht lieber Chrome nutzen will? Lies oben meinen ersten Absatz. Oder beantworte einfach die Frage, inwiefern Apple im Desktop-Bereich auch nur im Ansatz eine marktbeherrschende Stellung inne hat.
Immerhin knapp 10%, Tendenz steigend. Mac/OSX ist eben ein gutes Produkt. Sie steigern ihren Anteil auch ohne Hilfe der EU. Erstens gibt es durchaus Kritik an der Stellung von Google, dennoch ist sie (noch?) nicht vergleichbar mit der Situation im Browsermarkt, denn Google wird freiwillig gewählt während tatsächlich noch andere große Alternativen zur Verfügung stehen. Im Browsermarkt macht sich MS jedoch seine Marktmacht zu eigen, um sein Produkt am Markt zu platzieren - und dann gilt das von dir genannte: "die Nutzer interessiert es nicht wie sie auf eine Webseite kommen". Herzlich Glückstrumpf: Der Kreis wurde geschlossen, der Wettbewerb ausgeschaltet, ein Monopol missbraucht, Weitereinwicklung gebremst/gestoppt - Leidtragender: der Kunde
Welcher Kunde? MS hat nie etwas für den Browser verlangt. Der Suchmaschinenmarkt ist hingegen tatsächlich ein Milliarden Geschäft, und Google nunmal die einsame Nr.1. Nur würde ich nie versuchen Google einen Strick daraus zu basteln. Und wie gesagt, auch der Browser wird freiwillig genutzt. Niemand zwingt den User den IE zu nutzen, ausser vielleicht um seine Wunsch Alternative zu installieren, über die er sich aber bitte selber informieren sollte. Wie Du von der Browserfreiheit eines Betriebssystems zu der Auswahl einer anderen Suchmaschine bei Auswahl einer Suchmaschine kommst, versteh ich nicht ganz
Erkläre du mir erstmal wo ein Browserzwang besteht? Denn damit hätte ich wirklich ein Problem. Windows hat meines Wissens keine Funktion die das Setup von FF&Co. unterbindet. Davon abgesehen hat Google im Gegensatz zum IE tatsächlich ein Quasimonopol. Darauf wollte ich mit dem natürlich überspitzen Beispiel hinaus. Geändert von Neuromancer (13.06.2009 um 20:50 Uhr) |
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AW: Europa bekommt Windows 7 ohne Internet Explorer
Moin!
Ich verstehe das Ganze auch nicht. Immer wieder wird über die Monopolstellung geredet oder den ach so wichtigen "Browserkrieg". Ich sehe das aus Sicht eines Admins und der User, und da ist es nunmal bedeutungslos. Man benutzt OS Standard, oder tauscht es eben aus bzw. ergänzt es. Fertig.
Ja und dann beschwert sich der Nutzer darüber, dass der IE sich nicht an offizielle Standards hält, bestimmte Seiten nur mit diesem funktionieren, gleichzeitig ein großes Sicherheitsloch ist (Monopolunternehmen müssen Produkte nicht so pflegen, wie in richtiger Konkurrenz stehende), kaum Weiterentwicklung in Sachen Technologie herrscht (gerade nach dem Sieg des "Browser war" gut zu rekapitulieren), u.v.w.m. Das halte ich mit meinen Mac Usern genauso. Die nutzen den Safari weil er eben dabei ist, ansonsten bekommen sie auch gerne den FF von mir.
Und zum drölften Mal: Es ist vollkommen, also wirklich komplett, mit anderen Worten: 100%-ig, schnuppe, was Apple für einen Browser dazu packt - das kann der Firefox, Opera oder eben Safari sein, da Apple kein Monopolkonzern ist und somit nur *ein geringer Nutzeranteil* davon betroffen ist. Wenn sich aber - ganz gleich ob in einem Monopol oder in einem vollkommenen Markt - ein geringer Nutzeranteil freiwillig(!) einer Restriktion unterwirft, ist dieser nicht schützenswert. So, wie sie es schon die ganzen letzten Jahre getan haben? Durch den Verkauf von Produkten, z.B.? Denn auch eine feste Integration von Opera in Windows würde das Produkt nicht kostenpflichtig machen, ergo Opera nichts daran verdienen wenn es danach geht. Zuersteinmal geht es darum, dass MS es als Monopolist möglichen Konkurrenten nicht (nahezu) unmöglich machen darf, Zugang zum Markt zu finden, was jedoch geschehen ist. Ob MS hingegen dazu verpflichtet werden kann oder sollte, dem Nutzer tatsächlich Alternativen direkt aufzuzeigen oder "nur" nicht direkt das eigene Produkt am Markt zu platzieren, indem die Vormachtsstellung des Hauptproduktes ausgenutzt wird, ist eine andere Frage - wohl jedoch auch unter der Beachtung, dass eine solche Verpflichtung anbetracht der besonderheit des betroffenen Marktes ggf. sinnvoll und angemessen sein könnte. Wirtschaftsjurist, nicht Anwalt. Aber natürlich gilt für MS das, was ich auch Opera schon zugestanden habe: natürlich wird erst mal versucht das für sich bestmögliche heraus zu holen und das würde ich auch an MS' Stelle nicht anders machen. Das hat aber nichts damit zu tun, ob das Verhalten nun marktschädlich ist oder nicht, das steht nämlich auf einem anderen Blatt. Apropos Linux. Ich habe für die Firma ein Linux Enterprise System gesucht. Wo ist der Hinweis bei Novell/Suse oder Redhat daß ich alternativ auch CentOS kostenlos nutzen könnte?
In welchem Markt haben denn Novell/Suse oder RedHat eine Monopolstellung inne? Im "Linux-Markt"? Sicher nicht, da gibt es hunderte Distributionen und zig Firmen die konkurrieren. Also wieder: Ein Vergleich zwischen unterschiedlich gestalteten Märkten ist unangebracht, da sie sich eben nicht vergleichen lassen. Da entgeht mir gerade etwas. Welche Bedeutung hat eine Monopolstellung bei einem kostenlosen Produkt? Davon abgesehen daß der FF vor dem IE liegt.
Das der FF vor dem IE liegt ist im technischen Umfeld gegeben, nicht jedoch auf den ganzen Markt betrachtet gegeben. Zur Frage, warum das auch bei einem kostenlosen Produkt von Bedeutung ist: Die Bedeutung des Internets an sich muss ich hier nicht anführen, da sei nur drauf verwiesen, wenn ich exemplarisch z.B. mal darauf hinweise, dass ein nahezu nur einzig am Markt vertretender Browser gleichzeitig Technologiereferenz ist, und Möglichkeiten, Techniken und Standards bestimmt. D.h., dass letztlich im Monopolmarkt der Anbieter dieses kostenlosesn Produktes auch (langfristig) nur von ihm entwickelte Standards und Techniken am Markt platzieren kann, die obendrein ggf. noch durch Patente geschützt und somit auch noch kostenpflichtig sind. In einem vollkommenen Markt muss ein Anbieter sein Produkt allen(!) allgemeinen(!) Standards anpassen, damit sein Produkt "alles" ordentlich anzeigt und nutzen lässt - tut er dies nicht, wird sein Produkt vom Markt verdrängt. Im Monopolmarkt wirft man sogar ein "minderwertiges" Produkt auf den Markt, führt mit diesem proprietäre Techniken ein, deren Standards und genaue Systematik in der Verarbeitung unbekannt ist und kann damit den Markt zwingen auf mein Produkt zurückgreifen zu müssen. Der nächste Schritt ist dann, dass besondere Techniken kostenpflichtig werden. FF ist in keiner dominierenden Marktstellung. Insbesondere geht es aber auch noch darum, dass beim IE das zu Grunde liegende Windows zur Erreichung der Vormachtsstellung des IEs genutzt wurde. Immerhin knapp 10%, Tendenz steigend. Mac/OSX ist eben ein gutes Produkt. Sie steigern ihren Anteil auch ohne Hilfe der EU.
AFAIK ist der Anteil der Mac-Systeme in den letzten Jahren kaum gestiegen bzw. grösstenteils nur im Bereich der Notebooks. Signifikante Steierungen sind generell aber nicht zu beobachten, unabhängig davon, wie gut/schlecht das Produkt ist. Kunde != zahlender Konsument. Im Zweifelsfall kannst du "Kunde" auch durch "Nutzer" ersetzen. Der Suchmaschinenmarkt ist hingegen tatsächlich ein Milliarden Geschäft, und Google nunmal die einsame Nr.1. Nur würde ich nie versuchen Google einen Strick daraus zu basteln.
Es gibt genügend Kritik an der Stellung von Google. Ob diese (schon?) einen Markt steuerneden Eingriff rechtfertigen würden, steht auf einem anderen Blatt. Und wie gesagt, auch der Browser wird freiwillig genutzt. Niemand zwingt den User den IE zu nutzen, ausser vielleicht um seine Wunsch Alternative zu installieren, über die er sich aber bitte selber informieren sollte.
Soweit aus der Welt der Menschen, die sich damit beschäftigen. Hast du dir schon mal die echte Welt der Nutzer angeschaut? Denen ist es schnuppe, was sie nutzen. Die Kaufen ihr Komplettsystem und was da drauf ist, wird genutzt. Hier und da wird noch was von den Kumpels kopiert oder was auch immer, aber da wird sich nicht mit dem System oder der Technik auseinander gesetzt. Wenn es so "ideal" wäre, wie man es deiner Aussage entnehmen könnte, bräuchten wir auch nahezu keine Virenscanner, Firewalls und weiß der Teufel was, denn das wurde alles schon mal in der ComputerBild, von Herrn Huth oder im Web angesprochen - und trotzdem klicken die Leute auf alle möglichen Links, installieren sich jeden Mist den ihnen Google auf Seite 1 auspuckt und wundern sich über ein vollkommen verseuchtes System. Erkläre du mir erstmal wo ein Browserzwang besteht? Denn damit hätte ich wirklich ein Problem. Windows hat meines Wissens keine Funktion die das Setup von FF&Co. unterbindet. Davon abgesehen hat Google im Gegensatz zum IE tatsächlich ein Quasimonopol. Darauf wollte ich mit dem natürlich überspitzen Beispiel hinaus.
Vgl. dazu meine o.g. Ausführungen. Mittlerweile ist ein Desktop OS ohne Browser fast so sinnvoll wie ein Auto ohne Räder. Wann darf ich mir als Kunde ohne Aufpreis andere Erstbereifungshersteller wünschen?
Erstmal ist ein Browser nicht zur Funktion des Systems relevant - im Gegensazu zu Autoreifen, von daher passt der Vergleich (mal wieder) nicht. Ob es sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt, aber damit sind wir auch schon wieder an dem Punkt, dass die Marktsituation aufgrund mangelnder Monopolstellung nicht vergleichbar ist. Es gibt kein Monopol, die es einem Autohersteller ermöglicht sein Unterprodukt am Markt zu einem nahezu 100%-igen Marktanteil zu bringen, ohne das der Kunde nicht die Möglichkeit hätte, stattdessen einfach auf viele andere vergleichbare Produkte umzusteigen - im OS/Browsermarkt ist die Situation nicht so kundenfreundlich. |
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AW: Europa bekommt Windows 7 ohne Internet ExplorerWo bleibt die Abfrage beim FF Setup ob ich nicht lieber Chrome nutzen will?
das ist doch auch schon wieder am Thema vorbei. Wenn der user schon die Wahl getroffen hat, welchen Browser er benutzt, warum sollte da nochmal ein anderer angeboten werden? Von MS wird das ja auch nicht verlangt. Von MS wird verlangt, daß sie ihre Monopolstellung im Betriebssystembereich nicht ausnutzen. Klar, Opera hätte gerne, daß IHR Browser bei Windows dabei wäre, aber das hatten LS und ich schon weiter oben kurz diskutiert. Ansonsten seh ich's halt als langsames mahlen der Justizmühlen, das ganze kommt etwas spät, aber IMO einigermaßen gerecht. Geändert von icehouse (14.06.2009 um 14:38 Uhr) |
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AW: Europa bekommt Windows 7 ohne Internet Explorer
Ich bin weiterhin nicht eurer Meinung, verstehe aber vollkommmen daß ihr anderer seit. Ich erwarte einfach daß beim OS ein Browser dabei ist. Monopolist hin, oder her. Dass das der hauseigene ist finde ich normal. Der IE hat davon abgesehen keine Monopolstellung mehr. Die Alternativen sind mehr als bekannt. FF hat jetzt schon um die 30% weltweit, in D sogar über 40%. Ihr seht, solche Forderungen sind unnötig. Wir erreichen eher im Gegenteil langsam einen Zustand wo der User automatisch davon ausgeht, FF&Co wären automatisch schneller und sicherer. Dabei ist das bereits seit IE7 nicht mehr so. Sicherheitslücken werden bei allen Browsern gefunden und geschlossen, wobei die "Führenden" variieren. Schnellster ist je nach Test mal der, mal der. Kostenlose Zusatzapplikation gibt es direkt vom MS in Form der Live Produkte oder von Dritten wie z.B. den IE7Pro Tool.
@Reifenvergleich Ich wage zu behaupten dass 2009 bei Privatanwendern das Surfen die wichtigste Funktion des PC ist. Beim Auto ist es von A nach B zu kommen. @Dominus Am Thema vorbei? Sehe ich nicht so. Immer mehr User benutzen den FF rein automatisch, weil es angesagt ist, ihr Wissen veraltet(IE5&6 Zeiten) oder noch schlimmer weil ein Banner ihnen sagt sie sollen es tun. Woher sollen die armen Seelen wissen daß es noch andere Browser da drausen gibt. Das LS Monopol Argument zieht nicht mehr, da der IE wie wir gehört haben kein Monopol mehr hat. OT @Admins Wer von euch wird in seiner Firma eine Windows 7 Version ohne IE8 ausrollen? Ich prophezeie: Keiner. Geändert von Neuromancer (15.06.2009 um 16:01 Uhr) |
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AW: Europa bekommt Windows 7 ohne Internet Explorer@Dominus
Am Thema vorbei? Sehe ich nicht so. Immer mehr User benutzen den FF rein automatisch, weil es angesagt ist, ihr Wissen veraltet(IE5&6 Zeiten) oder noch schlimmer weil ein Banner ihnen sagt sie sollen es tun. Woher sollen die armen Seelen wissen daß es noch andere Browser da drausen gibt. Das LS Monopol Argument zieht nicht mehr, da der IE wie wir gehört haben kein Monopol mehr hat. Aber Hallo, und wenn die User das aus dem Grunde tun, also eine Wahl treffen, aus welchem Grund auch immer, warum sollte Mozilla dann auf andere Alternativen hinweisen? (übrigens, falls sie ihre Entscheidung auf Grund eines Banners treffen, dann wissen sie schon, daß es andere Browser gibt... Bei der ganzen Windows/IE Sache geht es darum, daß die User VOR ihrer Wahlentscheidung einen Browser aufs Auge gedrückt bekommen. Etwas ganz anderes. Haarsträubendes Beispiel, wenn du Dich für ein gewisses Handy+Vertrag bei T-Mobile entscheidest, zum T-Mobile Shop gehts und dem Händler das sagst, soll der Dich dann auf andere Vertragsanbieter hinweisen? Übrigens hat (laut heise http://www.heise.de/newsticker/Mozil...meldung/140388) die EU Microsofts Entscheidung selbst kritisiert. Allerdings hat die EU-Kommission die Ankündigung am Freitag kritisiert. Ihr liege daran, dass die Verbraucher bei Webbrowsern mehr Auswahl bekommen und nicht weniger.
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#30 |
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AW: Europa bekommt Windows 7 ohne Internet Explorer
Alternativer Vorschlag: Bei der Einrichtung des IE8 bekommt man bekanntlich andere Suchanbieter angeboten, bzw. erfährt wie man sie einrichtet. Zusätzlich könnte eine Liste aller Browser mit Link zur Homepage folgen.
Das wäre ok, aber wo soll dieser Mist denn enden? Soll MS jede Software rausnehmen oder beim Setup alle Alternativen aufzeigen? Wünsch dir was? Setup Schritt 112: Bitte wählen sie aus folgenden Produkten als Alternative für Notepad aus... 113: Möchten Sie MS Paint oder eher Gimp... mediaplayer oder VLC... Bildvorschau oder XnView... Bullshit oder lieber Bullshit Kommt mir nicht mit Linux. Die sind froh wenn es überhaupt jemand installiert. Geändert von Neuromancer (15.06.2009 um 19:21 Uhr) |
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