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#1 |
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Abtreibung Pro/Contra
Aufgrund vom Abschweifen im Amoklauf-Thread mache ich den mal auf hier.
Eure Meinung ist gefragt. ----------------------------------------------- So ab hier geht es weiter mit dem neuen Thema: ----------------------------------------------- ...
Aber was wäre wenn du ihr im vierten Monat gesagt hättest: " Frau X, es besteht eine 40% Chance daß ihr Kind psychopathisch veranlagt ist"? *advocatusdiabolispiel* Dann würde ich an der Frau ihrer Stelle sagen, "es gibt aber auch eine 60%ige Chance das dem nicht so ist. Das Kind bleibt in meinem Mutterleib, bis es von alleine raus will. Und finden wir es zu gegebener Zeit heraus." Geändert von icehouse (19.03.2009 um 20:23 Uhr) |
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#2 |
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AW: Amoklauf von Winnenden
Feste Antwort. Die Gewissheit hätte ich nicht. Erinnere mich in 20 Jahren, wenn es dann technisch möglich ist, nochmal daran. Vor 20 Jahren hätte auch niemand geglaubt daß mal Eltern einen Embryo genetisch selektieren lassen um ihr erstes Kind zu retten.
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#3 |
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AW: Amoklauf von Winnenden
Ich bin eh kein Fan von Abtreibung, aber davon ab, im 4. Monat wäre es sowieso zu spät.
Und wenn einem vorher gesagt wird, das man eventuell ein psychisch labiles Kind bekommt, kann man ganz anders an die Erziehung herantreten. |
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#4 |
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AW: Amoklauf von Winnenden
Nicht ganz korrekt. In diesem Fall wäre die seelische Gesundheit der Mutter gefährdet, hier spielt der zeitlich Faktor keine Rolle mehr nach deutschem Gesetz.
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#5 |
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AW: Amoklauf von WinnendenUnd wenn einem vorher gesagt wird, das man eventuell ein psychisch labiles Kind bekommt, kann man ganz anders an die Erziehung herantreten.
Die Frage ist ob man das will. Ich habe einen Bekannten mit zwei Jungs, der ältere gesund, der andere schweres Down-Syndrom. Er liebt den kleinen wirklich, nur wenn man sieht wie die Ehe daran gescheitert ist, und der ältere Bruder darunter leiden muss ständig auf ihn aufzupassen, frage ich mich ob die Eltern mit dem jetzigen Wissen nicht vielleicht doch abgetrieben hätten. Aber ich schweife ab. |
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#6 |
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Abtreibung Pro/Contra
@Neuro, ich hab das mal vom eigentlichen Thread getrennt, da es ja völlig am Thema vorbei geht und das doch vielleicht hier auch mehr Leute anspricht.
Geändert von icehouse (19.03.2009 um 20:24 Uhr) |
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#7 |
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AW: Abtreibung Pro/Contra
Ich bin gegen Abtreibung. Es sei denn, ein Vergewaltigungsopfer wird vom Täter schwanger. Das aber auch nur eine der wenigen Ausnahmen.
Als meine Ex mit unserer Tochter schwanger war, hat sie aufgrund eines Todesunglücks in ihrer Familie schwere Anti-Depressiva nehmen müssen. Zu dem Zeitpunkt wussten wir leider noch nichts von der Schwangerschaft. Uns blieb dann auch nur die Ungewissheit und eine Amniozentese (Fruchtwasseruntersuchung). Dort wurde dann festgestellt, das mit unserer Tochter alles in Ordnung sei. 100% Sicherheit wollte und konnte uns aber kein Arzt geben. Wir hatten vorher schon darüber geredet und es stand für uns beide ausser Frage, dass unser Kind auf die Welt kommt, egal was passiert. Schliesslich war, bzw. sollte sie unser Wunschkind sein. Wenn eine Frau/Familie keine Kinder bekommen will, dann sollen sie halt vorher dafür sorgen, das es nicht soweit kommt. Wenn es ein Unfall wird, sei es trotz Pille oder Kondom geplatzt, whatever, dann sollen sie das Kind nach der Geburt zur Adoption freigeben. Wieviele Frauen/Familien gibt es, die wo keine Kinder bekommen können. Ich kenne zum Glück auch ein, die ihr Kind bekommen hat, trotz Pille und da war auch immer klar, das bleibt, wird nie nicht abgetrieben, obwohl das gar nicht in die Lebensplanung passte. Dann gibt es auch in meinem Bekanntenkreis eine junge Familie, die eben keine Kinder bekommen können. Die waren froh als von heute auf morgen die Adoption eines Babys im Raum stand. Diese hätten auch ein körperlich behindertes Kind adoptiert. |
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#8 |
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AW: Abtreibung Pro/Contra
Ich sehe das ähnlich. Grundsätzlich bin ich auch gegen Abtreibung. Vor allem bei "Unfällen". Wer den Spaß möchte, aber nicht mit den Folgen leben möchte, der/die kann vorher etwas dagegen tun. Zu Fehlern sollte man stehen.
Etwas gespalten sehe ich es, wenn man mit hoher Sicherheit sagen kann, das das Kind wohl behindert sein wird. Ich bin zwar grundsätzlich auch der Meinung das das Kind ein Recht zu leben hat, aber ich kann auch irgendwo die Eltern verstehen die sich selber, aber auch ihrem Kind so ein "Leben" nicht antun wollen. Ich kenne das auch von einem befreundeten Pärchen, die ein behindertes Kind bekommen haben. Für beide war es ein großer Schock, aber Abtreibung nie ein Thema und man kann denen nicht nachsagen, das die nicht alles für das Kind tun würden. Aber wenn ich das ganze nüchtern von außen betrachte, dann kann ich jetzt im Nachhinein betrachtet schon verstehen, das es auch Eltern gibt die das Kind abtreiben würden. Vergewaltigungsopfer als große Ausnahme sehe ich nicht wirklich. Das Kind hat genauso ein Recht auf sein Leben und kann auch nichts für seinen "Vater". Der Mutter steht es ja auch jederzeit frei das Kind zur Adoption freizugeben. Und ich glaube nicht das die psychische Belastung größer ist, als wenn man weiß das das Kind behindert sein wird. Denn die psychische Belastung hört niemals auf. Grundsätzlich ist es aber immer eine Entscheidung der Mutter. |
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#9 |
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AW: Abtreibung Pro/Contra
Ist so ein Thema. Ich bin prinzipiell ein Befürworter der freien Entscheidung bei Abtreibung, verstehe aber vollkommen die Gegner. Unsere momentane Regelung daß eine Abtreibung erst nach einem Gespräch stattfinden kann finde ich i.O. . Eine vorschnelle Reaktion wäre vielleicht unüberlegt.
Was ich mich manchmal frage, ab wann sprechen wir hier von einem denkendem Wesen? Nervenbahnen, Herzschlag, das geht sehr schnell, aber wann kommt das Bewusstsein? Einige sagen ab dem fünften Monat, sicher ist das nicht. Worauf ich hinauswill, durch Ultraschall und 3D Bilder wirkt der frühe Embryo schnell menschlich. Kein Vergleich zu einer befruchteten Eizelle unterm Mikroskop. Ansich sind beide aber nur eine Ansammlung von Zellen, weit entfernt vom Mensch. Wie kommt es dann daß kaum jemand ein Problem damit hat die Pille danach zu nehmen? Sie verhindert daß die befruchtete Eizelle in die Gebärmutter langt. Aber ansich ist in diesem Moment die "Schöpfung" bereits vollzogen. |
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#10 |
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AW: Abtreibung Pro/ContraDas denken wir alle, aber mal nüchtern betrachtet, warum eigentlich? Warum muss ich mich als Mann der Entscheidung der Frau beugen? Wo bleiben in ach so modernen Zeiten die Möglichkeiten für den Erzeuger? Zwangsweise dabei bleiben oder Unterhalt zahlen, das wars. Wenn es mittlerweile Männer gibt die sich um Heim und Erziehung kümmern, sollte es auch andere Möglichkeiten geben. Wie wäre es z.B. wenn die Frau das Kind nicht will, der Mann schon. Man könnte vereinbaren daß sie es austrägt, aber der Mann volles Sorgerecht erhält und die Frau Unterhalt zahlt. In der Zeit der Schwangerschaft müsste der Mann natürlich für evtl. Verdienstausfälle etc. aufkommen. |
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#11 |
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AW: Abtreibung Pro/Contra
Unsere Kleine war ja auch ein Wunschkind. Über die Schwangerschaft haben wir uns beide unheimlich gefreut, da wir schon ein paar Monate erfolgloses Training hinter uns hatten.
Nach einigen Wochen stellte man dann beim Ultraschall eine vergrößerte Nackenfalte fest. Dies wäre ein Indikator für eine Behinderung wie eben das Down Syndrom oder sowas wie einen Herzfehler. Wir waren natürlich verängstigt und bekamen eine Überweisung in eine Spezialklinik, in der ein besseres Ultraschall gemacht werden konnte. In der Klinik sagte man uns dann, dass es noch zu früh für ein aussagekräftiges Ultraschallergebnis wäre und wir sollten dann in 14 Tagen wiederkommen. Vorher gab es dann noch einen Besuch in der Humangenetik. Dort schürte man noch die Angst und sprach von "hoher Wahrscheinlichkeit für eine Behinderung". Zuhause standen wir dann Ängste aus, bis ich mich genauer über diese Nackenfaltengeschichte informierte. "Hohe Wahrscheinlichkeit" war z.B. eine Chance von 400:1, dass dem Kind doch nix fehlt. Das hatte man in der Klinik ganz anders rübergebracht. Wir überlegten uns dann vorher, wie wir mit der Situation umgehen. Wir wollten dringend Sicherheit haben bezüglich der Gesundheit unseres Kindes. Haken dabei ist aber leider, dass eine Fruchtwasseruntersuchung oder Nabelschnurpunktion ein geringes Risiko einer sofortigen Fehlgeburt mit sich bringen würde. Wir wollten aber auf keinen Fall unser Kind durch sowas verlieren und dann am schlimmsten hinterher noch erfahren, dass es gesund gewesen wäre. Wir beschlossen also einen ultraschall zu machen. Wenn dieser bedenklich gewesen wäre, hätten wir einer Fruchtwasseruntersuchung zugestimmt. Falls nicht, hätten wir es dabei belassen und hätten im Notfall auch damit gelebt ein Krankes Kind zu bekommen. Wäre bei der Fruchtwasseruntersuchung aber herausgekommen, dass das Kind beispielsweise das Down Syndrom hat, hätten wir uns beide für eine Abtreibung entschieden. Wie wir in so einem Fall damit klar gekommen wären weiss ich nicht. Glücklicherweise war schon der Ultraschall unbedenklich und heute haben wir eine gesunde Tochter. Was ich damit sagen will: Wir waren froh, dass man uns die Entscheidung gelassen hat ob nun abgetrieben werden darf oder nicht. Ich finde jedes Paar sollte selbst entscheiden dürfen ob eine Schwangerschaft mit einem wahrscheinlich Kranken Kind weitergeführt wird oder nicht. |
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#12 |
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AW: Abtreibung Pro/Contra
Absolut heikles Thema...
Ich kann von mir aus heutiger Sicht nicht mehr hundertprozentig überzeugt behaupten, eine Abtreibung käme nie in Frage. Im Falle eines kranken/behinderten Kindes würde ich auf jeden Fall darüber nachdenken. Sicher, es kommt immer auf den Grad der Behinderung an, aber es gibt eben viele Erkrankungen/Behinderungen, die nicht heilbar sind und die meist über kurz oder lang zum Tod führen und bis dahin "existieren" die Kinder, ohne hören, sehen, sprechen, krabbeln, laufen, greifen, selbständig essen oder ihren Ausscheidungen kontrollieren zu können. Von Leben kann ich da wirklich nicht sprechen. So etwas möchte ich keinem Kind und ehrlich gesagt auch mir nicht zumuten, auch wenns vielleicht absolut egoistisch klingt. Ich denke auch nicht so streng über die sogenannten Unfälle, obwohl ich auch immer sage, wer Sex haben kann, der kann auch verhüten, wenn dabei kein Kind entstehen soll. Aber jede Verhütungsmethode (außer Abstinenz) birgt ein mehr oder weniger hohes Restrisiko, und man kann nun mal keine Frau dazu zwingen, ein Kind auszutragen, wenn sie dazu nicht bereit ist. Klar sagen dann immer wieder andere, man könne es ja nach der Geburt zur Adoption freigeben, aber das ist gar nicht so einfach, wie man(n) sich das vielleicht vorstellt - schließlich hat die Frau das Kind zehn Monate in sich getragen, es heranwachsen lassen, seine Bewegungen gespürt, gemerkt, wenn das Baby Schluckauf hat, die Veränderungen an ihrem Körper beobachtet und nicht zuletzt die Geburt durchlebt, so daß nicht wenige Mädchen/Frauen ihren Entschluß zur Adoptionsfreigabe doch noch überdenken. Und dann sitzt ein vielleicht 16-jähriges Mädchen mit Baby zu Hause, hat die Schule im besten Fall grad abgebrochen, freut sich vielleicht auch die ersten Monate mit dem Kind zu Hause und dann? Die allerwenigsten haben die Kraft und den Willen, ihren Schulabschluß oder eine Ausbildung zu machen, und wo sie dann im Sozialsystem landen, wissen wir ja alle. Ist genau das Gleiche bei Vergewaltigung. Klar kann das Baby nichts für seinen Vater, aber die Mutter wird während der Schwangerschaft immer wieder an ihr Trauma erinnert, muß zusehen, wie ihr Körper sich verändert, wie vielleicht schwangerschaftsbedingte Beschwerden auftreten, spürt irgendwann die Bewegungen vom Baby und muß dann auch noch dieses Baby, das auf so furchtbare Weise gezeugt wurde, gebären. Nicht selten kommt es dadurch zu einem neuen Trauma, von dem sich die Frau dann vielleicht auch nicht mehr oder nur sehr langsam erholt. Letztlich finde ich es gut, daß es die Möglichkeit zur Abtreibung gibt, und ich finde eine Abtreibung immer noch besser als Kindstötung oder Mißhandlung!! @ Neuro: Wenn Du eine Möglichkeit siehst, die Schwangerschaft dann auf den Mann zu übertragen, spricht nichts dagegen, daß dieser das Kind, welches er, aber nicht die Frau will, austrägt und allein aufzieht |
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#13 |
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AW: Abtreibung Pro/Contra
@Polyamid
Du bestätigst meine Beobachtung daß bei der Möglichkeit auf Behinderung manche Ärzte maßlos übertreiben. Eine Bekannte konnte tagelang nicht schlafen weil ähnlich wie bei euch diagnostiziert wurde. Sie hatte schon über die gar nicht so ungefährliche Fruchtwasseruntersuchung nachgedacht, als ihr gesagt wurde daß die Chancen auf Behinderung eigentlich sehr gering sind. Müssen sich die Ärzte absichern, oder woher kommt das? Alles unter 10% Risiko würde ich gar nicht hören wollen. @Küken Jetzt kommst du aber mit der argumentativen Östrogenkeule |
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#14 |
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AW: Abtreibung Pro/Contra
Wobei ich erwähnen möchte, daß ich der Meinung bin, eine Schwangerschaft wird nur dann zur belastenden Sache, wenn man es ungewollt ist und bleiben soll. Ich denke, nur dann empfinden die betroffenen Frauen sämtliche mit der Schwangerschaft einhergehenden Veränderungen wirklich als Belastung, der sie sich eigentlich gar nicht aussetzen wollten.
Ich persönlich empfand meine Schwangerschaft - trotz mördermäßiger Rückenschmerzen - als wunderschön und habs bis zum Schluß hin genossen. Trage es meiner Tochter heut noch nach, daß sie mir knapp vier Wochen Schwangerschaft "geraubt" hat, weil sie einfach zu früh kam |
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#15 |
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AW: Abtreibung Pro/Contra
@küken - vielleicht bleibt ja das nächste was länger drinen
Ich habe sogar das Wunder der Scheinschwangerschaft miterleben dürfen Nicht so viel zugenommen, wie die Mama, aber immerhin knapp 8 Kilo, die aber schneller wieder unten waren als drauf. Immerhin hatte ich ja 9 Monate Zeit zum drauffressen und ich weiss nicht, ich glaub innerhalb von 3 Monaten waren's wieder unten. Muss dazu sagen, das ich die Fressflash meiner Ex genossen habe, denn da konnte ich auch mal endlich so richtig ungeniert alles in mich reinschaufeln. |
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#16 |
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AW: Abtreibung Pro/ContraMuß es eigentlich gar nicht, das wird sonst nur viel zu groß. Päppeln kann ich es hinterher immer noch, und wenn ich mich wieder auf vier Wochen weniger einstellen kann, ist es ja auch ok, ich war damals halt einfach noch nicht so weit |
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#17 |
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AW: Abtreibung Pro/ContraKlar ist die Schwangerschaft eine belastende Sache, aber soviel die Frauen in meinem Umfeld berichten auch etwas besonderes und erfüllendes.
Will man aber kein Kind, empfindet man eine Schwangerschaft wahrscheinlich nicht als besonders erfüllend. eine Schwangerschaft wird nur dann zur belastenden Sache, wenn man es ungewollt ist und bleiben soll.
Das denke ich nicht. Man kann sich doch ein Kind wünschen und vielleicht auch mit einigen "negativen Begleiterscheinungen" rechnen. Diese Beschreibung untertreibt aber wahrscheinlich so manche Leiden vieler Frauen während der Schw.-schaft. Das ist genauso als dürfte man nie ein Wort darüber verlieren wie anstrengend und nervig Kinder manchmal sein können, nur weil man ein Kind wollte. Ich bin nicht grundsätzlich gegen Abtreibung, würde mir jedoch wünschen, dass es nicht Not täte. |
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#18 |
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AW: Abtreibung Pro/Contra
Tja, ein Thema für das keine wirklich richtige Regelung gefunden werden kann meiner Meinung nach. Ich finde aber, dass die Regelung die es am ehesten treffen würde, die wäre dass nur in Extremfällen die Möglichkeit auf Abtreibung besteht. "Extremfälle" wären für mich, wenn eine Minderjährige Schwanger wird, mit einer schweren Behinderung mit Sicherheit oder zu sehr hoher Wahrscheinlichkeit zu rechnen ist oder es durch eine Vergewaltigung zur Schwangerschaft gekommen ist. Nur aus finanziellen Gründen oder aufgrund des sozialen Umfelds einem kleinen Kind des Rechts auf ein Leben zu berauben würde ich nicht gelten lassen!
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#19 |
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AW: Abtreibung Pro/ContraNur aus finanziellen Gründen oder aufgrund des sozialen Umfelds einem kleinen Kind des Rechts auf ein Leben zu berauben würde ich nicht gelten lassen!
Na wie gut, daß Du das nicht zu entscheiden hast! Ich kenne durch meinen Beruf viele Familien, bei denen ich denke, die sollten lieber kein Kind mehr bekommen. Da weiß man doch jetzt schon, was aus den Kindern später wird, und ich denke, manchmal ist Abtreibung einfach die bessere Wahl. Klar, noch besser wäre konsequente Verhütung, aber ich hab das Gefühl, manche Frauen (und Männer) sind dafür einfach zu dämlich. Und ich kanns nur wiederholen, lieber eine Abtreibung als ein toter Säugling in der Mülltonne oder Gefriertruhe... |
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#20 |
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AW: Abtreibung Pro/Contra |
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#21 |
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AW: Abtreibung Pro/Contra
Ein Artikel, der betroffen macht und zum Nachdenken anregt. Immer wieder ein heiß diskutiertes Thema mit vielen verschiedenen Ansichten und Meinungen und ich kann nur hoffen, daß ich nie in diese Situation komme...
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#22 |
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AW: Abtreibung Pro/Contra
Ich bin eigentlich ein Gegner von Abtreibungen, es gibt so viel Möglichkeiten zum verhüten z.B. die Pille mit 99,nochwas% an Sicherheit, Spirale wäre auch eine Möglichkeit, Kondome sollte man am Anfang einer Beziehung sowieso benutzen und noch soooo vieles mehr gibt´s da.
Bei Vergewaltigungen dagegen hab ich absolutes Verständnis dafür, würd ich in diesem Fall auch machen. |
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#23 |
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AW: Abtreibung Pro/Contra
Da könnte dann aber auch argumentiert werden, was denn das Kind dafür könne, so ein Arschloch von Erzeuger zu haben. Immerhin gäbe es dann ja die Möglichkeit, es zur Adoption freizugeben...
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#24 |
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AW: Abtreibung Pro/Contra
Warum soll sich denn das Vergewaltigungsopfer neun Monate lang der Schwangerschaft hingeben, wenn die Abtreibung die für sie beste Lösung wäre. Immerhin baut man in der Zeit ja eine Beziehung zum werdenden Kind auf und sich dann später davon zu trennen, ist sicher schwerer, als die Abtreibungsentscheidung. Zumal dann, wenn das Kind einmal da ist, die schwerste Entscheidung, das Kind wegzugeben, ja auch noch bevor steht und die würde ich nicht treffen wollen. Zur Adoption freigeben, oder mit jedem Blick zum Kind, an den ehemaligen Peiniger erinnert zu werden.
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#25 |
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AW: Abtreibung Pro/ContraIch bin eigentlich ein Gegner von Abtreibungen, es gibt so viel Möglichkeiten zum verhüten z.B. die Pille mit 99,nochwas% an Sicherheit, Spirale wäre auch eine Möglichkeit, Kondome sollte man am Anfang einer Beziehung sowieso benutzen und noch soooo vieles mehr gibt´s da.
Ähm, ja, ich hoffe mal die Aufzählung der Verhütungsmöglichkeiten war jetzt nicht Deine Begründung für die Ablehnung von Abtreibungen. Oder stellst Du Dir wirklich vor, daß Frauen Abtreibungen als Verhütungsersatz benutzen? |
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#26 |
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AW: Abtreibung Pro/Contra
Moin!
Reduziert ein sich-länger-Kennen neuerdings eventuell vorhandene Krankheiten oder habe ich was verpasst? Sorry, für mich hat das nichts mit dem Anfang einer Beziehung zu tun, sondern einzig allein mit der Frage, ob mir ein aktueller Gesundheitstest gezeigt wird. Du kannst gerne nach einem Jahr Beziehung auf Kondome verzichten, das hilft dir aber nicht, wenn die Person sich davor mit was auch immer infiziert hat. Das Risiko ist also exakt das gleiche, egal ob nun damals, vor drei Monaten oder heute. |
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#27 |
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AW: Abtreibung Pro/Contra
Natürlich liegt es nicht NUR an der Zeit die man zusammen ist, ich meinte nur das ich am Anfang einer Beziehung auf Kondome bestehe, wenn man dann etwas länger zusammen und etwas mehr Vertrauen da ist und man weiß dass der Partner gesund ist KANN man darauf verzichten. Meine Beziehung z.B. dauert nun schon 10 Jahre+1Monat und da benutz ich keine mehr.
@Dominus Mal ganz ehrlich, ich kenne genug die das machen, es kann ja auch nicht sein , dass man trotz Pille (die wirklich sehr sicher ist) ständig schwanger ist. Man muss natürlich auch darauf achten, dass man sie regelmäßig einnimmt und dass wenn man sich übergeben muss die Pille evtl nicht wirkt! Denen wo es wirklich so erging sind eher Ausnahmefälle, die meisten haben sich nicht an die Zeiten gehalten! Ich selbst nehme die Pille seit 11 Jahren und bisher ist nix passiert. |
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#28 |
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AW: Abtreibung Pro/Contra
Moin!
[...] und man weiß dass der Partner gesund ist KANN man darauf verzichten. Meine Beziehung z.B. dauert nun schon 10 Jahre+1Monat und da benutz ich keine mehr.
Aber genau darum geht es doch - die meisten Leute stellen darauf ab, wie lange sie jemanden kennen, um daraus beurteilen zu können, ob die Person gesund ist. Das ist - gelinde gesagt - kompletter Blödsinn. Du kannst jemanden ein Jahr, fünf Jahre, zehn oder auch 15 Jahre kennen und die Person kann HIV-positiv (oder was auch immer) sein, ohne dass man etwas merkt, sieht, weiß... Von daher sollte es Sex ohne Kondom nur dann geben, wenn man mindestens drei bis sechs Monate davon ausgehen kann, der das Gegenüber keinen Sex mit jemand anderes hatte und *dann* einen aktuellen Test auf die wichtigsten Krankheiten macht. Alles andere ist einfach nur eine Variante von russisch Roulette. |
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AW: Abtreibung Pro/ContraMal ganz ehrlich, ich kenne genug die das machen
Was für Geistesschwache Frauen kennst du denn? Und wieviele sind genug? Und haben die das nur gesagt, sondern auch gemacht? Und jetzt mal abgesehn von diesen Schwachmaten, hast Du sonst noch Gründe gegen Abtreibungen zu sein? es kann ja auch nicht sein , dass man trotz Pille (die wirklich sehr sicher ist) ständig schwanger ist.
Ständig schwanger? Natürlich ist es eher unwahrscheinlich, daß man trotz Pille öfters schwanger wird. Aber bei den schwachen Pillen, die es heutzutage zum Glück gibt, kann da doch bei manchen Frauen schnell mal was passieren, was nicht passieren hätte sollen. Man muss natürlich auch darauf achten, dass man sie regelmäßig einnimmt und dass wenn man sich übergeben muss die Pille evtl nicht wirkt! Denen wo es wirklich so erging sind eher Ausnahmefälle, die meisten haben sich nicht an die Zeiten gehalten!
Und was ist mit denen, die trotzdem schwanger werden und abtreiben wollen, bzw. Lebenssituation, Gesundheit usw. einfach ein Kind nicht wirklich zu lässt? Meine Ex hat beides schon durch gemacht. Bekam ein Kind, hat den Vater dann verlassen. Neuer Freund, sie wurde schwanger (trotz Pille) und als sie es ihm sagen wollte, hat er sie genau in dem Moment verlassen. Auf Grund ihrer psychischen Verfassung hat ihr Arzt ihr dringendst von einem weiteren Kind abgeraten. Und als sie mit mir zusammen war, wurde sie auch nach ein paar Jahren ungewollt schwanger, wieder trotz Pille. Das Kind bekamen wir. Die Pille ist nunmal nicht 100% sicher. Auch eine 99% Sicherheit besagt doch, daß schon 1 Frau von 100, trotz Pille schwanger wird. Rechne das mal hoch... Zähl doch mal die Ausnahmen zusammen, bei denen Du Frauen die Abtreibung zu lassen würdest und stell dieser Zahl die Gründe entgegen, bei denen Du gegen eine Abtreibung bist. Welche Zahl liegt höher? Und selbst wenn die negativen Gründe überwiegen, würdest Du dann doch lieber Abtreibung generell verbieten? Auch für die Frauen, bei denen eine Abtreibung gerecht fertigt wäre? Und traust Du Dir zu fehlerfrei Urteile über anderer Leute Leben zu fällen? |
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#30 |
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AW: Abtreibung Pro/Contra
Du brauchst dich jetzt nicht rechtfertigen dafür, wie gesagt es gibt Solche und Solche. Aber die Mehrheit der Frauen die ungewollt schwanger werden, haben die Pille nicht regelmäßig eingenommen, haben sich nach der Einnahme evtl übergeben oder die Pille erst gar nicht genommen! Denn 99% sind mehr als 1%, so ist es nun mal! Daran sieht man doch, dass die Mehrheit der ungewollt Schwangeren selber schuld sind, sorry. Da muss man jetzt nicht von Einzelschicksalen reden, die vielleicht krank sind o.ä., die meinte ich selbstverständlich nicht.
Was die Pillen angeht: Da gibt es mehr als nur eine "Marke" davon, da muss man sich eben VORHER beim FA informieren. |
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